Auf dem Blog von Thomas und Melanie bin ich kürzlich über eine Fragerunde zum Thema „Fotografie“ gestolpert. Der sogenannte Fotografie TAG. Dieser wurde ursprünglich durch Julia von Licht & Liebe initiiert.

Ich habe mich mal den Fragen bedient und diese beantwortet.

Los geht’s.

 

Die Fragen im Überblick
1. Was fasziniert dich an der Fotografie?
2. Welche Kamera besitzt du?
3. Was ist dein Lieblingsobjektiv?
4. Hast du ein Lieblingsmotiv?
5. Magst du Schwarz-Weiß Bilder?
6. Mit welchem Bildbearbeitungsprogramm arbeitest du?
7. Pro oder Contra Blitz?
8. Wie viel Zeit verbringst du mit der Fotografie?
9. Hast du Fotografen als Vorbilder/Inspiration?
10. Dein spontaner Quick Fotografen Tipp?

 

1. Was fasziniert dich an der Fotografie?
Mich fasziniert an der Fotografie die Möglichkeit, Momente festzuhalten beziehungsweise zu erschaffen, die man sonst in der Form gar nicht sehen würde. Als Fotograf frierst du quasi einen Moment (der extrem schnelllebigen Zeit) ein. Es handelt sich dementsprechend um eine Momentaufnahme. Und genau dass ist extrem spannend. Weil wenn der Moment nicht bildlich festgehalten wird, würdest du ihn in der Regel gar nicht so prägnant wahrnehmen.

Bilder erzählen Geschichten. Sie sagen oftmals mehr als 1000 Worte. Ein Bild ist schliesslich das Ausdrucksmittel beziehungsweise die Sprache des Fotografen. Betrachte ich eine eigene Fotografie, kommen Erinnerungen hoch und die Geschichte zum Bild wird aufgefrischt. Sieht eine fremde Person meine Fotografie, unterscheidet sich vielleicht ihre Geschichte, da Kunst einen grossen Interpretationsspielraum zulässt. Das ist spannend und faszinierend zugleich.

Was fasziniert mich sonst noch?! Ganz einfach… es gibt streng genommen kein richtig oder falsch. Fotografie ist Kunst. Und Kunst ist Geschmackssache. Und die Geschmacksfrage ist extrem individuell und liegt somit im Auge des Betrachters. Dadurch definiert jeder Fotograf und jede Fotografin für sich selbst, wann ein Bild schön ist und wann nicht.

Ferrari 348ts während der Fahrt

Ferrari 348ts während der Fahrt

 

2. Welche Kamera besitzt du?
Ich besitze seit gut 2 Jahren die Nikon D800. Vorgängig besass ich mit der Nikon D90 auch schon eine DSLR.
Die D800 ist mit ihrer Auflösung von 36 Megapixel schon ziemlich beeindruckend. Jedenfalls überrascht mich die Kamera in der Nachbearbeitung laufend wieder auf’s Neue, welch tolle Auflösung der Sensor bietet. Allerdings hat die hohe Auflösung auch ihre Tücken. Ich habe schon ab und an mal ein Bild in den digitalen Papierkorb geworfen, da die Schärfe fehlte. Und zwar wegen einer zu langen Belichtung. Die 36 MP verzeihen keine Wackler, weshalb längere Belichtungszeiten – freihand – eher zu vermeiden sind.

 

3. Was ist dein Lieblingsobjektiv?
Wie bereits auf meiner Webseite unter Equipment erklärt, sind bei mir momentan zwei Objektive ganz hoch im Kurs. Nämlich eine Festbrennweite und ein Zoomobjektiv. Namentlich sind dies das Nikkor AF-S 50mm 1.8G und das Nikkor AF-S 24-70mm 2.8G ED. Die beiden Gläser könnten unterschiedlicher nicht sein. Ist die Zoomoptik gross und schwer, ist die Festbrennweite klein und leicht. Sind die 50mm extrem preiswert und günstig, kostet das 24-70er eine Menge Holz.

Nichtsdestotrotz mag ich beide Gläser sehr. Beim Zoomobjektiv ist es die gebotene Flexibilität der Brennweite in Kombination mit der Schärfe, was mir besonders gefällt. Bei der Festbrennweite ist es das Gewicht, die Schärfe und die Freiheit, die ich so mag. Die Freiheit lässt sich so erklären, dass ich mich mit den 50mm frei bewege und frei fühle. Mein Zoom sind meine Beine und ich überlege mir somit mehrmals, welche Komposition ich als die Richtige empfinde und welche vielleicht doch nicht die gewünschte Wirkung entfalten kann.

Wenn ich mich also auf ein Lieblingsobjektiv festlegen müsste, dann würde ich das Nikkor AF-S 50mm 1.8G wählen.

 

4. Hast du ein Lieblingsmotiv?
Natürlich. Autos. Ich fotografiere am liebsten Autos.
Fahrzeuge sind seit meiner Kindheit ein Objekt der Begierde für mich. Die unterschiedlichen Designs, welche die Autos mit der Verschmelzung von Kanten und Linien erst zu dem machen was sie sind, beeindruckt mich sehr. Es gibt unzählig viele Fahrzeuge, die ich wegen ihrer Ästhetik atemberaubend finde. Und am liebsten würde ich alle mein Eigen nennen. :)
Dazu kommt natürlich, dass ich selbst extrem gerne Auto fahre. Somit ist ein Chassis mit 4 Rädern mein eindeutiges Lieblingsmotiv.

Es ist aber nicht so, dass ich ausschliesslich Fahrzeuge fotografiere. Dafür ist die Fotografie viel zu interessant, um sich nur auf ein Themengebiet festzulegen. Verhältnismässig fotografiere ich jedoch zu 90 % Autos.

Phelsuma madagascariensis grandis

Phelsuma madagascariensis grandis

 

5. Magst du Schwarz-Weiß Bilder?
Ja. Sehr sogar. Auf meinen Profilen bei Flickr und 500px favorisiere ich des Öfteren BW-Bilder.

Ich selbst mache jedoch viel zu wenig Schwarz-Weiss. Bei einer Hochzeit im vergangenen Jahr gab es zwar einige farblose Fotos. Seither habe ich aber kein einziges BW-Bild mehr gemacht. Leider, muss man sagen. Ich möchte dies eigentlich vermehrt tun!

 

6. Mit welchem Bildbearbeitungsprogramm arbeitest du?
Hautpsächlich mit Adobe Photoshop. Mit Lightroom würde ich bei meiner Fahrzeugfotografie nicht ans Ziel kommen, da die Postproduktion bei meinen Auto-Fotos ein zentraler Bestandteil ist. Schliesslich dauert die Bildbearbeitung pro Bild schon gut und gerne einmal 4 Stunden im Total.

Mercedes-Benz C180

Mercedes-Benz C180

 

7. Pro oder Contra Blitz?
Pro. Ich mag es zwar auch sehr, ohne Blitz und somit ausschliesslich mit available light zu fotografieren. Aber ein Blitz hat besonders in der Produktfotografie, was die Fahrzeugfotografie ja eigentlich auch ist, eindeutig seine Daseinsberechtigung. Besonders die Möglichkeit zur Linienbetonung durch Reflexe machen einen Blitz zu einem wertvollen und spannenden Instrument.

Lamborghini Gallardo Detail

Lamborghini Gallardo Detail

 

8. Wie viel Zeit verbringst du mit der Fotografie?
Aktuell leider viel zu wenig. Das liegt aber hautpsächlich am Studium und dem Wetter. Gegen Ende des Jahres möchte ich jedoch wesentlich mehr fotografieren, da ab dann die Agenda wieder Freiräume zu bieten hat.

 

9. Hast du Fotografen als Vorbilder/Inspiration?
Vorbilder habe ich nicht wirklich. Ich lasse mich aber gerne durch andere Werke inspirieren. Es gibt dermassen viele gute Fotografen und somit unglaubliche Bilder in den Fängen des Internets, dass ich mich prinzipiell ungerne auf wenige beschränke.

Ich habe mir aber vorgenommen, in absehbarer Zeit eine Auflistung besonders inspierierender Künstler auf meinem Blog zu veröffentlichen. Am besten einfach immer wieder mal vorbeischauen.

 

10. Dein spontaner Quick Fotografen Tipp?
Die Augen immer offen halten. Auch im Alltag. Es ist gut möglich, dass im nächsten Moment eine Szenerie wartet, um von dir abgelichtet zu werden. Das bedingt jedoch, dass man die Kamera sehr oft mit dabei hat… 😉

Mit sponanten Fotos habe ich nämlich auch schon extrem positive Erfahrungen gemacht. Die Hintergründe dazu findest du hier: Nikon und ein Bild von mir.

Oberstdorf Deutschland

Oberstdorf Deutschland

 

Ich tagge…
Ich hoffe, dass die getaggten Personen auch einen Blogartikel zum Fotografie TAG verfassen. :)

 

Weitere Teilnehmer am Fotografie TAG